Wie du Fischfutter selbst herstellen kannst

Warum eigenes Fischfutter?

Du hast genug von teurem Impulskauf? Dann lohnt sich das Selbermachen sofort. Hier ist der Deal: Selbstgemacht ist frisch, kontrollierbar und spart Geld. Gleichzeitig kannst du die Ernährung exakt an die Bedürfnisse deiner Aquarienbewohner anpassen. Ohne diese Freiheit bleibst du im Dunkeln, und deine Fische zahlen den Preis.

Zutaten – das Herzstück

Basis: Fischmehl, das ist das Protein‑Powerhouse. Kombiniere es mit gemahlenen Haferflocken für Ballaststoffe. Dann ein Schuss Spirulina für das volle Grün‑Boost. Noch ein bisschen Garnelenpellet für den Ozean‑Geschmack. Und hier der Clou: Ein wenig Vitamin‑C‑Pulver, das verhindert Stress‑Symptome.

Wo du das bekommst

Fischmehl bekommst du im Fachhandel. Haferflocken – jeder Supermarkt. Spirulina – der Online‑Shop. Garnelenpellet – im Aquaristik‑Laden. Vitamin‑C‑Pulver – Apotheken. Alles legal, alles leicht erhältlich. Und ja, du kannst das ganze Zeug bei interwettenschweiz-ch.com bestellen, wenn du keine Lust hast, durch Geschäfte zu hetzen.

Werkzeug – kein Hightech‑Studio nötig

Ein stabiler Mixer, eine große Schüssel, ein Löffel und ein luftdichter Behälter. Das reicht. Wenn du mehr Präzision willst, packe eine Waage dazu – aber das ist optional. Kurz gesagt: Du brauchst nichts, was du nicht schon im Haus hast.

Der Herstellungsprozess

Zuerst das Fischmehl in die Schüssel geben. Dann Haferflocken einstreuen. Spirulina dazu, aber nicht zu viel, sonst wird alles zu grün. Garnelenpellet zerkleinern, damit es sich gut verteilt. Und zum Schluss das Vitamin‑C‑Pulver einrühren. Jetzt kommt das eigentliche Gemisch: Mit dem Mixer alles zu einer homogenen Masse verarbeiten, bis es fast wie ein leichter Teig wirkt. Wenn die Konsistenz zu trocken ist, ein Schuss Wasser hinzufügen. Wenn zu feucht, etwas mehr Haferflocken einstreuen.

Formen & Lagerung

Gib die Masse auf ein Backpapier, drücke flache Platten. Optional: Du kannst kleine Würfel oder runde Kügelchen formen – je nach Vorliebe deiner Fische. Jetzt in den Kühlschrank legen, mindestens eine Stunde fest werden lassen. Danach in den luftdichten Behälter packen. So hält das Futter bis zu vier Wochen frisch. Und du sparst jede Menge Plastik, weil du keine Einweg‑Tüten mehr brauchst.

Einsetzen im Aquarium

Füttere in kleinen Portionen. Beobachte das Schwimmverhalten. Wenn die Fische sofort nach vorne stürzen, hast du die perfekte Menge getroffen. Zu wenig und sie schippern nur träge umher. Und wenn das Wasser trüb wird, reduziere die Menge. Praktisch: Ein kleiner Löffel reicht für ein mittelgroßes Becken.

Tipps für den Feinschliff

Variiere die Zusammensetzung alle zwei Wochen, damit die Fische nicht einseitig gefüttert werden. Experimentiere mit getrockneten Algen oder klein gehackten Gemüsewürfeln. Und wenn du das Futter einmal in kleine Würfel schneidest und einfrierst, hast du immer frische Portionen griffbereit.

Jetzt geh in die Küche, mix ein Teil Getreide, ein Teil Fischmehl, streu Spirulina darüber und füttere deine Fische.